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Berichte und Bilder der Kampagne 2013 / 2014

So, liebe Freunde der Goggelzunft. Nachdem die Kampagne schon fast wieder vorbei ist und der ein oder andere Goggel anfängt wegen „Nichtvorhandensein“ irgendwelcher aktueller Bilder oder Texte hektisch zu krähen, sollte ich langsam mal beginnen, bevor es zu spät ist.

Bevor wir wieder „Spass uff das Gass“ hatten, mussten wir erst mal etwas Geld in die Kasse bekommen. Ende November nahmen wir wieder am Candlelightshopping des Gewerbeverein Brühl-Rohrhof teil. Auch hier hatten wir Spass und gute Einnahmen für unsere Zunft. Anfang Dezember unterstützen wir die Ketscher Wanderfreunde beim Bestuhlen der Rheinhalle. Auch hier klingelte es im Zunftsack. Die Einnahmen haben wir auch nötig, weil wir endlich den ersehnten Nachwuchs in unserer Zunft bekommen haben. Wir freuen uns schon, mal wieder Stoff und Filz schneiden zu dürfen um das ein oder andere Häs schneidern zu können.

Begonnen hat die Kampagne traditionell mit dem Ordensfest und der Inthronisation der Prinzessinnen der Rohrhöfer Göggel zu denen wir ja gehören. Um es vorwegzunehmen, wir sind sehr stolz auf unserer Prinzessin Katharina I. von Holerien. Katharina zeigt echtes Interesse an der Goggelzunft. Sie besuchte uns beim Candlelightshopping, ging mit auf „unsere“ Umzüge und hat auch immer ein nettes Wort für uns übrig. Vielen Dank liebe Rina, du bist eine wirkliche Prinzessin für den ganzen Verein!

Am Dreikönigstag ging es mit den Göggeln und den Krotten zum Rathaussturm. Dem Bürgermeister wurde schnell der Schlüssel für´s Rathaus abgeluchst und im Anschluss der Vorrat an Brezeln und Glühwein dezimiert.

Dann ging es endlich los, der erste Umzug stand vor der Tür. Ausgerechnet mit dem Nachtumzug in Speyer, der jedes Jahr zu den Highlights der Kampagne gehört, startete die „Freiluftsaison“. Die Veranstalter hatten sich die Kritik vom letzten Jahr zu Herzen genommen und organisierten einen wunderbaren närrischen Lindwurm durch die Domstadt zu Speyer und wir waren mittendrin.

Weiter ging es mit dem Narrensprung in Kirrlach. Viele Zünfte, leider etwas hexenlastig, tolle Guggen aber auch eine lange Wartezeit bis es endlich los ging. Das liegt aber wahrscheinlich eher an uns als an dem Veranstalter. Wer muss schon zwei Stunden vor Umzugsbeginn, wir hatten eine Startnummer in den 80gern, vor Ort sein? Man könnte ja was verpassen. Mein persönliches Highlight waren aber die „Freiluft-Dixi-Pissoirs“…

Als nächstes stand Malsch auf dem Programm. Malsch? Wo ist das? Was sollen wir dort? Hieß es als unser Zunftmeister mit der Einladung kam. Unsere Fragen wurden schnell beantwortet. Malsch liegt bei Karlsruhe und wir hatten dort jede Menge Spaß. Unsere Patenzunft die Saalbachhexen aus „Brusel“ waren auch mit dabei, wir liefen quasi als „Zunftvereinigung Goggelhexe oder Hexengoggel?“ Egal, es war super. Wir haben das erste Mal gesehen, dass Zünfte auch Umzugswägen bauen und was für tolle. Solche würden unseren Umzügen auch gut zu Gesicht stehen.

Am Freitag den 21.02.2014 lud der Freundeskreis der Comeniusschule zur 29. Prunksitzung ein. Karnevalsvereine aus Heidelberg, Brühl, Ketsch und die Rohrhöfer Göggel waren mit Prinzessinnen, Abordnungen und Tänzen der Einladung gefolgt. Auch die Goggelzunft freute sich auf den Abend. Wieder einmal hat es großen Spass gemacht gemeinsam mit den „Comenianern“ und den „Lebenshilflern“ zu tanzen und zu feiern. Ganz herzlichen Dank und unseren großen Respekt an den Freundeskreis der Comeniusschule unter der Leitung von Jürgen Auer und Barbara Karcher. Wir fühlen immer sehr wohl bei Ihnen und Ihren Schützlingen.

Nachts drauf ging es zum Nachtumzug nach Eppingen und am Sonntag ging es zum Besuch zu unserer Patenzunft nach Bruchsal. Der Tag begann mit dem traditionellen Narrengottesdienst in der St. Peter Kirche in Bruchsal. Wieder gestalteten die Guggemusiker der Schlabbedengla, die dieses Jahr ihr 33 jähriges Jubiläum feiern, den Gottesdienst mit ihrer phänomenalen Musik. Eine Predigt von Pfarrer Dr. Jörg Sieger in Reimform, die in jeder Bütt für tosenden Beifall gesorgt hätte, rundete den Gottesdienst ab. Leider munkelt man, dass der Pfarrer versetzt wird und dies der letzte Narrengottesdienst in dieser Form war. Hoffentlich nicht!!! Nach dem Gottesdienst ging es zu unseren Hexen zum Essen, bevor wir gemeinsam bei +15 Grad, das Federkleid war mit Schweiß durchtränkt, den Bruchsaler Umzug unsicher machten. Es war ein super Faschingswochenende.

Auf allen Umzügen, an denen wir bisher teilgenommen haben herrschte eine super Stimmung, die Zuschauer standen in vielen Reihen hintereinander und unsere Kabelbinder fanden reißenden Absatz.

So kann´s weitergehen…

…so ging’s auch weiter.

Bei allen Umzügen in unserer Region waren sehr viele Menschen am Straßenrand und ließen sich von der guten Stimmung der Umzugsteilnehmer anstecken. Das Wetter spielte auch mit, allerdings hätte es für uns Hästräger etwas kälter sein können. Wir kamen, wie schon in Bruchsal, mächtig ins Schwitzen.

Nachdem es bei dem Umzug in Hockenheim ein wenig Knatsch bei uns gab, weil wir nicht bei unserem Verein gelaufen sind, waren die Umzüge Ketsch, Brühl und Schwetzingen von guter Laune und Spaß pur geprägt. Dank unserer Prinzessin, die vor dem Umzug in Ketsch ein Machtwort gesprochen hat, liefen wir dort wo wir hingehören: Inmitten unserer Rohrhöfer Göggel, vor unserer Prinzessin Katharina I. von Holerien.

So wurde unsere lange Kampagne auf ihrem Höhepunkt beendet und wir freuen uns alle schon auf nächstes Jahr.

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